Balmain Balmain

Balmain

Balmain wurde 1945 in der Rue François 1er 44 in Paris gegründet. Der Unternehmensgründer, Pierre Balmain, ehemaliger Assistent von Lucien Lelong an der Seite von Christian Dior, führte schnell den "Jolie Madame"-Stil ein, der sich im Gegensatz zur damaligen Freizeitmode durch eine schicke Silhouette auszeichnet. Der Näher Pierre Balmain lancierte zwischen 1946 und 1949 parallel zu seinen Couture-Kreationen drei Parfums und entwarf bis zu seinem Tod im Jahr 1982 Kollektionen für das Modehaus. Zehn Jahre später folgte ihm Oscar de la Renta, der den pompösen Geist der Marke wieder aufleben ließ, bevor er sich 2002 auf seine gleichnamige Marke konzentrierte.

Eine neue Ära wurde durch Christophe Decarnin eingeläutet, dem künstlerischen Leiter des Hauses von 2006 bis 2011.

Olivier Rousteing, geboren 1985, wuchs in Bordeaux auf, bevor er nach Paris zog, um an der ESMOD zu studieren. Schnell erkannte er, dass ihm die Schule nicht liegt und somit beschloss er, auf Reisen zu gehen. Im Jahr 2003 wechselte er zu Roberto Cavalli, wo er fünf Jahre blieb. Im Jahr 2009 beauftragte ihn Balmain, die Frauenkollektion unter der Ägide von Christophe Decarnin, dem damaligen künstlerischen Leiter des Labels, zu betreuen. Im Jahr 2011, nach dem Ausscheiden des Modedesigners, trat Olivier Rousteing seine Nachfolge an. 

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