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Stuart Vevers, der schon immer sehr interessiert daran war, die verschiedenen Facetten Amerikas zu erforschen, enthüllte während der Modenschau von Coach 1941 im Frühjahr/Sommer 2019 erneut seine persönliche Version des American Dream. Und nach einer Reise durch ein gotisch-romantisches New York in der vergangenen Saison ist der britische Designer mit seiner coolen Cowgirl-Ästhetik zurück. Das Ziel? Santa Fe. Die Inspirationsquelle? Die Ghost Ranch von Georgia O'Keeffe, der Turquoise Trail, aber vor allem eine Bar namens El Matador, die ein echter Jugendtreff ist. Das Ergebnis? Lange Kleider und raffinierte Röcke mit Blumen und Stickereien und im reinsten Präriestil, der den Erfolg der Marke ausmacht. Auch wenn diese manchmal mit Spitze und Rüschen verziert sind, sind diese Kreationen längst nicht mädchenhaft. Gleiches gilt für die Lamé-Einsätze: Bei der typischen Coach Frau existiert eine Art ausgeprägte Weiblichkeit, die einem abenteuerlustigen Charakter zugutekommt, der wiederrum mit Konventionen und Codes experimentiert. Das disruptive Element? Disney-Charaktere, die man in den Ready-to-Wear Kollektionen sieht und die eine logische Fortsetzung der von der Marke bereits seit einigen Saisons entworfenen Capsule Kollektionen darstellt. Oder die erneute Demonstration der Erschaffung eines ganz besonderen Universums.


Der Brite Stuart Vevers wurde 1973 geboren und begann seine Karriere bei Calvin Klein in New York. Nachdem er auch bei Bottega Veneta gearbeitet hatte, wurde er Creative Director für Accessoires bei Givenchy. Unter seiner Leitung entstanden die beiden legendären It-Bags Pumkin und Macramé. 2002 erhielt er einen Anruf von Louis Vuitton mit der Bitte, die Taschenkollektion mit seinen kreativen Ideen zu veredeln. Drei Jahre später kehrte er zurück zu seinen Wurzeln. Er arbeitete wieder für Mulberry und verlieh der Marke einen enormen Schub. 2007 übernahm Stuart Vevers die kreative Leitung bei Loewe. Ihm gelingt es immer wieder Kultmarken neu zu erfinden und sie an die schnelllebige, moderne Welt anzupassen.


Verliebt in hochwertiges Leder und alte Baseball Handschuhe entscheidet sich der New Yorker Industrielle Miles Cahn im Jahr 1941 die Marke COACH, ein Juwel in Sachen Lederwaren, zu gründen. Er ist es, der den Begriff Glove Tanned Cowhide ins Leben ruft, eine besondere Art von Leder. Das Haus COACH repräsentiert und den amerikanischen Preppy Chic und den Style der New Yorker Kultiviertheit. COACH erfährt einen spektakulären Erfolg und bringt die Lederhandtasche zurück in den Geist der Zeit. 2013 übernimmt Stuart Vevers die Zügel der künstlerischen Leitung und denkt dabei nicht nur an Produkte für Mann und Frau, sondern auch an das Ambiente der Läden sowie das Image der Marke. In dem Bestreben, die Qualität der Materialien zu verbessern, ruft der Modedesigner das Label COACH im Jahr 1941 ins Leben. Zum 75-jährigen Bestehen der Marke kreierte der Designer Stuart Vevers eine Kollektion, die ganz nach dem Stil des handwerklichen Know-Hows gefertigt wurde. Man findet dort gewagte Farb- und Materialkombinationen, sowie noch luxuriösere Details und Leder, sowohl bei den Taschen als auch bei der Prêt-à-porter Mode. Bei den modernen Taschen wird insbesondere Wert auf das Lederhandwerk gelegt. Die sorgfältig verarbeitete handwerkliche Ausführung zieht sich wie ein roter Faden kontinuierlich durch die gesamte COACH Kollektion.

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