Emilio Pucci Emilio Pucci

Emilio Pucci

 

Sollen wir Sie noch einmal an Emilio Pucci's erste Kreation erinnern? Es war ein Skianzug. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass die italienische Marke in dieser Herbst-Winter-Saison 2018 einen leichten Umschwung zur Sportbekleidung gewagt hat. Nach dem Ausscheiden des künstlerischen Leiters sucht das Label, während es auf einen Nachfolger wartet, nach einem neuen Impuls, den die Marke vielleicht mit dem Logotrend gefunden hat. Die italienische Marke hat den Vorteil, dass man sie dank ihrer Prints auf den ersten Blick erkennt. Somit ist dies die perfekte Voraussetzung für eine Rückkehr zum Erfolg. Eine glänzende Zukunft steht bevor.

 

Das Modehaus Emilio Pucci wird 1951 gegründet. Innerhalb eines Jahrzehnts fährt der Firmengründer Emilio Pucci innerhalb des Jetsets der Modeindustrie einen hohen Erfolg dank den typischen Prints ein. Der Pucci Style zeichnet sich durch psychedelische Prints, Zitrusfarben und einem Stretchmaterial aus, das für einen glamourösen Look und eine hohe Bewegungsfreiheit sorgt. In den Jahren von 1960-1970 ist Emilio Pucci der emblematische Designer des Modehauses. In den 80er Jahren tritt seine Tochter, Laudomia Pucci, dem Unternehmen bei und übernimmt nach seinem Tod 1992 die komplette Leitung. Im April 2000 geht sie in Rente und verkauft die Mehrheit ihrer Anteile an LVMH. 2002 tritt der Couturier Christian Lacroix dem Unternehmen bei und wird künstlerischer Leiter. Er übernimmt die Grundwerte der Marke Pucci und fügt ihr einige moderne Elemente hinzu. Somit lässt das Unternehmen erneut von sich reden. Als unmittelbare Nachfolger Christian Lacroix werden Peter Dundas und Matthew Williamson ernannt. Im März 2005 tritt der italienische Designer Massimo Giorgetti als Creative Director dem Unternehmen bei. Er verfolgt einen sehr visionären Arbeitsansatz und haucht seinen Ready-to-Wear- und Accessoires-Kollektionen, aber auch den rein aus Seide bestehenden Kollektionen, den typischen Pucci-Geist ein, bevor er im April 2017 das Unternehmen verlässt.

 

Massimo Giorgetti studiert zunächst Rechnungswesen, bevor er als Verkäufer in einem Rimini-Laden und später in Showrooms, die die schönsten Marken verkaufen, arbeitet. Auch wenn seine Laufbahn zunächst eher auf die wirtschaftlichen Aspekte abzielt, dominiert seine Liebe für die Mode, die er seit jungen Jahren bereits hat, und sorgt dafür, dass er sich komplett seiner kreativen Seite widmet. Dank seiner Erfahrung kann er seine eigene Vision der Mode von einer kreativen und wirtschaftlichen Seite beleuchten. 2009 schließt er sich mit der Paoloni Gruppe zusammen, um MSGM zu gründen, die einen hohen Erfolg einfährt. Die Kollektionen sind urban, erschwinglich und sprechen somit insbesondere das junge Publikum an. Massimo entwirft bunte Modelle mit wilden Prints. Dieser Stil erinnert stark an Pucci, weshalb das Modehaus ihn im Jahr 2015 auch bittet, die Position als Kreativdirektor zu besetzen. Zwei Jahre später verlässt er das Unternehmen. Seitdem führt ein Kreativteam die Kollektionen des Florentiner Modehauses. 

14 ERGEBNISSE

14 Artikel

pro Seite

Raster  Liste 

Anzeigen
Filter