Max Mara Max Mara

Max Mara

Seit ihrer Gründung hat die Marke Max Mara Selbstbewusstsein zu ihrer Hauptmotivation gemacht. Ursprünglich durch warme, schicke und quadratisch geschnittene, aber dennoch feminine Mäntel verkörpert, feierte diese Vision ein extravagantes Comeback auf der Modenschau der Herbst-Winter-Kollektion 2019 der italienischen Marke.

Auch wenn die Farbe, die immer mit Max Mara in Verbindung gebracht wird, Camel (und mit all seine Variationen) ist, so hatte sich die Marke für diesen Anlass entschieden, mehr mit Farben zu spielen. Gelb, türkis, grün, die Max-Mara-Frau wertet ihre Garderobe mit Pop-Farben, aber auch mit charaktervollen Tierprints, schicken Streifen und ausgefallenen Karos auf. Die Devise: Heben Sie sich von der Masse ab. Dafür wählte Ian Griffiths den richtigen Ort aus, um die Kollektion mit explosivem Feminismus zu präsentieren: Die wirtschaftlich- und politisch orientierte Bocconi University, die eine echte Fabrik schlauer Köpfe ist, kleidet seit diesem Februar zukünftige CEOs in einen makellosen Look ein.

 

1951 gründete Achille Maramotti, Enkel der Designerin Marina Rinaldi, die Marke Max Mara in Reggio Emilia, Italien. Auf der Suche nach einer Abkehr vom handgefertigten Modell machte der Designer es sich zum Ziel, Frauen qualitativ hochwertige Mode zu präsentieren. Als Feminist fokussierte er sich auf das Profil der Geschäftsfrau und präsentiert eine Silhouette, die sowohl glamourös als auch strukturiert war und durch markante Schultern verstärkt und mit hochwertigen Materialien veredelt wurde.

Mitte der 80er Jahre übernahm Anne Marie Beretta die künstlerische Leitung der Marke und kreierte 1981 den legendären Mantel 101801, der schnell zum Bestseller avancierte und bis heute eines der führenden Modelle der Marke ist.

 

Der in England geborene Designer Ian Griffiths verbrachte 1987, als er bei Max Mara anfing, seine Zeit sowohl in Großbritannien als auch in Italien. Nach dem Architekturstudium wandte er sich der Mode zu, indem er am Manchester Polytechnic und am Royal College of Art studierte. Ende der 80er Jahre versuchte er sein Glück bei einem Wettbewerb der Marke Max Mara. Unter Vorbehalt wurde er als Junior-Designer unter der Leitung von Anne Marie Beretta eingestellt. Mehr als dreißig Jahre später ist der britische Modedesigner immer noch bei Max Mara und arbeitet daran, das feministische Image, das die Marke seit ihrer Gründung aufgebaut hat, zu erhalten.   

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